9. Sport


Neben der Wiederherstellung und Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie der Befriedigung des natürlichen Bewegungsbedürfnisses des Menschen soll im Sport die verbale Therapie auf der Handlungsebene fortgesetzt werden.
Dabei steht die Handlungsdimension über der Bewegungs- , Erlebnis- und Denkdimension. Jedoch darf keine dieser Dimensionen fehlen, da die sozialen Lernzielkomponenten nur auf der Basis der kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lernbereiche verwirklicht werden können.

Problemstellungen aus der Gruppentherapie werden im Sport konkret erlebt und erfahrbar gemacht, und erweitern somit das Feld der sozialen Lernmöglichkeiten.

Verbunden mit den körperlichen und motorischen Defiziten können im Sport übergreifende Verhaltensdefizite wie z.B. schnell nachlassende Anstrengungsbereitschaft, mangelndes Durchhaltevermögen, reduzierte Frustrationstoleranz, Autoritäten, unangemessene Angst, gesteigerte oder gehemmte Aktivität bzw. Aggressivität, Stimmungslabilität, mangelnde Anpassungs- und Kontaktfähigkeit usw. aufgearbeitet werden.

 

 

Darüber hinaus wird im Sport der Aufbau eines neuen Körperbewusstseins über die Verbesserung der Selbst und Körperwahrnehmung angestrebt.

Außerdem soll Sport Spaß machen und Anreize zum Aufbau eines neuen Freizeitverhaltens bieten.

 

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